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»Angelita« haben die Meteorologen den furiosen Sturm getauft, der über dem Atlantik wütet. Babe Delgado, Olympia-Hoffnung im Schwimmteam der Southern University, überlebt ihn nur knapp. Mit ihrer Karriere ist es vorbei. Babe wechselt in das Schwimmteam von Brenna Allen, Coach an einem zweitklassigen College. Dort begegnet sie Ellie Marks, Tochter zweier Holocaust-Überlebenden, die weniger talentiert ist, aber mit ihren Clownerien und ihrem unermüdlichen Kampfgeist das ganze Team motiviert. Die Begegnung eröffnet beiden Frauen einen neuen Blick auf ihr Leben, auf die Geschichte ihrer Familien – und auf die Liebe.
Brenna Allen, selbst ehemalige Leistungsschwimmerin, hat ihren eigenen Verlust zu verwinden. Sie hat ihre Geliebte, die Literaturprofessorin Kay Goldstein, verloren und ist mit ihrer Trauer allein. Einzig die langjährige Freundin Chick bietet Trost aus der Ferne. Und Boz, Kays treuer Hund, der Brenna geblieben ist. Das Tal der Trauer zu durchqueren braucht seine Zeit, doch schließlich zeigt sich ein Hoffnungsschimmer am Horizont ...
»Kippwende« ist ein Roman um Frauen und Sport, um Ehrgeiz, Niederlage und Sieg. Doch »Kippwende« ist noch weit mehr: Es ist ein Roman, der die Liebe zwischen Frauen feiert – und das Leben.
»Kippwende« ist ein seltener literarischer Genuss.
»Jenifer Levin lässt mich jede einzelne ihrer Protagonistinnen kennenlernen in ihrer Individualität, mit ihrer Vergangenheit, mit ihren Sehnsüchten - eingebettet in dieser extremen Situation, das eigene Leben und den Hochleistungssport unter einen Hut zu bringen. Ich als alte Schwimmerin mochte besonders die Beschreibung der wundervollen und stressigen Gefühle für Körper, Seele und Geist im Wasser, beim Training, im Wettkampf ... Ich kenne diese Gefühle - toll!«
Ulrike FolkertsAls gebundenes Buch gibt es Kippwende bereits seit 1995 -- jetzt ist es als Taschenbuch herausgekommen. Und nicht nur die (besonders von vielen Lesben heiß geliebte) Tatort-Komissarin Ulrike Folkerts lässt einige begeisterte Worte in den Buchklappentext fließen. Mit Kippwende hat Jennifer Levin tatsächlich einen wundervollen Roman geschrieben. Einen Sport-Roman, um genau zu sein. Und als ehemalige US-Masters-Schwimmerin und Trainerin von Frauensportteams weiß sie sicherlich, wovon sie redet beziehungsweise schreibt.
Es geht um die ehemalige Starschwimmerin Babe Delgado, die bei einem Flugzeugabsturz gerade so mit dem Leben davon gekommen und seitdem physisch und vor allem psychisch angeschlagen ist; es geht um ihre Mitschülerin Ellie Marks, Teamsprecherin und Stimmungsmacherin, die weniger durch großes Talent als durch enorme Willenskraft auffällt; es geht um "Supercoach" Brenna Allen, die die beiden Frauen in der 2. College-Liga trainiert und deren Geliebte Kay vor kurzer Zeit gestorben ist. Und es geht um viele weitere Personen im Umkreis dieser drei Frauen: Eltern, Freundinnen und Kollegen werden nicht nur am Rande erwähnt, sondern bekommen ihren eigenen Platz. Durch kapitelweisen Perspektivenwechsel bekommen die Leserin und der Leser Gelegenheit, verschiedenste Blickwinkel zu erkunden. Ein Schreibstil, der gewöhnungsbedürftig ist, da er es unmöglich macht, sich in Hirnwindungen und Sichtfeld einer Person gemütlich einzurichten. Allerdings ist somit die Gefahr der Langeweile oder des flüchtigen Überlesens sicher nicht gegeben.
Aber auch die Story selbst garantiert große Spannung: Die Autorin stellt nicht nur die psychischen Prozesse der handelnden Figuren fesselnd und einfühlsam dar -- auch die allmähliche Annäherung von Babe und Ellie beschreibt sie zart, überzeugend und eindringlich. Darüber hinaus muss ich Ulrike Folkerts in einem weiteren Punkt zustimmen: Die Beschreibung von Empfindungen und Bildern beim Hochleistungsschwimmen scheint mir sehr plastisch und präzise -- auch wenn ich selbst nie über das Freizeitschwimmen hinaus gekommen bin. --Anja Buchmann»Angelita« haben die Meteorologen den furiosen Sturm getauft, der über dem Atlantik wütet. Babe Delgado, Olympia-Hoffnung im Schwimmteam der Southern University, überlebt ihn nur knapp. Mit ihrer Karriere ist es vorbei. Babe wechselt in das Schwimmteam von Brenna Allen, Coach an einem zweitklassigen College. Dort begegnet sie Ellie Marks, Tochter zweier Holocaust-Überlebenden, die weniger talentiert ist, aber mit ihren Clownerien und ihrem unermüdlichen Kampfgeist das ganze Team motiviert. Die Begegnung eröffnet beiden Frauen einen neuen Blick auf ihr Leben, auf die Geschichte ihrer Familien – und auf die Liebe.
Brenna Allen, selbst ehemalige Leistungsschwimmerin, hat ihren eigenen Verlust zu verwinden. Sie hat ihre Geliebte, die Literaturprofessorin Kay Goldstein, verloren und ist mit ihrer Trauer allein. Einzig die langjährige Freundin Chick bietet Trost aus der Ferne. Und Boz, Kays treuer Hund, der Brenna geblieben ist. Das Tal der Trauer zu durchqueren braucht seine Zeit, doch schließlich zeigt sich ein Hoffnungsschimmer am Horizont ...
»Kippwende« ist ein Roman um Frauen und Sport, um Ehrgeiz, Niederlage und Sieg. Doch »Kippwende« ist noch weit mehr: Es ist ein Roman, der die Liebe zwischen Frauen feiert – und das Leben.
»Kippwende« ist ein seltener literarischer Genuss.
»Jenifer Levin lässt mich jede einzelne ihrer Protagonistinnen kennenlernen in ihrer Individualität, mit ihrer Vergangenheit, mit ihren Sehnsüchten - eingebettet in dieser extremen Situation, das eigene Leben und den Hochleistungssport unter einen Hut zu bringen. Ich als alte Schwimmerin mochte besonders die Beschreibung der wundervollen und stressigen Gefühle für Körper, Seele und Geist im Wasser, beim Training, im Wettkampf ... Ich kenne diese Gefühle - toll!«
Ulrike Folkerts
