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Spannende Fälle des Professor Tsokos
Broschiertes Buch
Die Fälle des Professor Tsokos
In diesem Bestseller hat Professor Dr. Michael Tsokos, Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner, zwölf mysteriöse Todesfälle erzählt, die er allesamt selbst untersucht hat. Ein Großteil der hier geschilderten Fälle wird nun zur Grundlage einer großen SAT-1-Produktion, die 2017 unter dem gleichnamigen Titel "Dem Tod auf der Spur - Die Fälle des Prof. Tsokos" ausgestrahlt wird. Michael Tsokos führt dabei durch die Sendung und zeigt uns Rechtsmedizin, wie sie noch nie dargestellt worden ist. Spannend, faszinierend und mit völlig neuen Bildern und Erzählweisen
Dass zu einer standardmäßigen Sektion neben der Öffnung der drei Körperhöhlen stets auch die Entnahme von Blut, Urin, Magen- und Darminhalten gehört, sind nur einige der zahlreichen Details, die der Leser in dem ebenso spannenden wie lehrreichen Buch von Michael Tsokos erfährt. Dem Tod auf der Spur lautet der bezeichnende Titel dieser Sammlung spektakulärer Fälle aus dem Berufsalltag des Leiters von Deutschlands größter gerichtsmedizinischen Abteilung in der Berliner Charité.
Bei alledem räumt Tsokos auf mit den in TV-Serien kolportierten Klischees von exzentrischen oder verschrobenen Knochensägern, die mit ihrer unappetitlichen Arbeit, beinahe im Alleingang Kriminalfälle lösen. Das beginnt bereits damit, dass bei den wenigsten Fällen, mit denen es Tsokos und sein Team zu tun haben, Mord im Spiel ist. Wesentlich häufiger stellen sich Suizide oder schlichtweg Unfälle als die wahren Todesursachen heraus. Entsprechend fällt auch die Gewichtung innerhalb der zwölf Fälle aus, die Tsokos in seinem Buch präsentiert. Allen gemeinsam ist die Kniffligkeit und die Spannung ihrer Begleitumstände.
Pseudopsychologisierend und bis an die Grenzen des Sadismus in ekelerregenden Details schwelgend, spielt es kaum noch eine Rolle, dass sich der Autor obendrein über weite Strecken einer grauenhaften Mischung aus Medizinerjargon und Beamtendeutsch befleißigt. So ist etwa – um nur einen Fall herauszugreifen – von der „widernatürlichen Auffindeposition“ des Toten die Rede, dessen Körper auf der Suche nach „Faserspuren“ mit „Plastikklebeband abgetastet“ wird. Von „intensiven körperlichen Kontakten wie zum Beispiel Rangeleien“, von „Rektal- und Köperkerntemperaturen“ oder „postmortalen Artefakten“ in Form von Hauteinschlüssen, die mit „Fäulnisflüssigkeit gefüllt“ sind, welche sich wiederum von „thermischen Verletzungen“, sprich: Brandblasen, durch das Fehlen eines „stark eiweißreichen Exsudats (entzündliche Absonderung)“ unterscheidet.
Alles in allem ein Buch für Voyeure und Sensationsgierige, sofern es ihnen vor gar nichts graust und sie nicht allzu empfindliche Mägen haben. – Franz Klotz
